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Der gehobene feuerwehrtechnische Dienst


Die Tätigkeiten.

Einsatzleiterinnen- / Einsatzleitertätigkeit bei der:  

  • Rettung von Menschen und Tieren,
  • Brandbekämpfung,
  • Bergung von Sachgütern.

Die Beamtinnen und Beamten des gehobenen Dienstes werden außerdem in den Fachabteilungen der Feuerwehr eingesetzt.


Einstellungsvoraussetzungen:

  • Abschlusszeugnis einer staatlichen oder staatlich anerkannten Ingenieurschule / Fachhochschule oder einer als gleichwertig anerkannten technischen Lehranstalt Voraussetzung.
  • Das Studium soll für die Feuerwehrtätigkeit geeignet sein und die Regelstudiendauer mindestens drei Jahre umfassen.
  • Das Höchstalter beträgt 35 Jahre.
  • Sie / Er muss die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzen
  • Die volle körperliche Eignung für den feuerwehrtechnischen Dienst wird durch ein amtsärztliches Zeugnis nachgewiesen.
  • Die Bereitschaft im Schichtdienst zu arbeiten ist erforderlich.

Die Einstellung wird vom Bestehen der Einstellungsprüfung abhängig gemacht. Sie setzt sich zusammen aus dem schriftlichen, dem sportlichem, dem psychologischen Test und dem Abschlussgespräch.


Die Ausbildung.

Der Vorbereitungsdienst dauert zwei Jahre. Ziel der Lehrgänge ist es, Kenntnisse und Fähigkeiten einer gezielten Gefahrenabwehr, Aufgaben mit Leitungsfunktionen und Verwaltungstätigkeiten zu vermitteln.

Die Ausbildung beginnt mit der Grundausbildung, es folgen der Oberbrandmeisterlehrgang und verschiedene Sonderausbildungen.

Zwei Ausbildungsabschnitte mit der Dauer von je fünf Monaten sind bei anderen Berufsfeuerwehren ab zuleisten.

Für die Zulassung zum Abschlusslehrgang ist das Deutsche Sportabzeichen und das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Bronze zu erlangen. Darüber hinaus müssen die Fahrerlaubnis der Klasse CE erworben, die Ausbildung zum Rettungssanitäter, zum Pumpenmaschinisten und zum Sprechfunker erfolgreich abgeschlossen sein.

Die Ausbildung endet mit dem 16wöchigen Brandinspektorenlehrgang und der Laufbahnprüfung an der Hessischen Landesfeuerwehrschule Kassel.

Veröffentlicht am:   21. 06. 2017