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Wörterbuch

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A-B-C

B-Mehrzweckstrahlrohr

Ein B-Mehrzweckstrahlrohr ist eine Armatur über die Löschmittel (Wasser oder Wasser-Schaummittelgemisch) abgegeben werden kann. Diese Strahlrohre sind nach DIN 14365 genormt. Mehrere Schaltstellungen (Halt, Sprühstrahl, Vollstrahl) ermöglichen unterschiedliche Strahlbilder und Wurfweiten und verleihen dem Strahlrohr so den Namen Mehrzweckstrahlrohr.

Der Buchstabe B steht für die Bauart bedingte Größe des Strahlrohres. Bei 5 bar Ausgangsdruck am Strahlrohr liefert es mit aufgeschraubtem Mundstück ca. 400 l/min und ohne Mundstück ca. 800 l/min.

 

C - Mehrzweckstrahlrohr

Ein C-Mehrzweckstrahlrohr ist eine Armatur über die Löschmittel (Wasser oder Wasser-Schaummittelgemisch) abgegeben werden kann. Diese Strahlrohre sind nach DIN 14365 genormt. Mehrere Schaltstellungen (Halt, Sprühstrahl, Vollstrahl) ermöglichen unterschiedliche Strahlbilder und Wurfweiten und verleihen dem Strahlrohr so den Namen Mehrzweckstrahlrohr.

Der Buchstabe C steht für die Bauart bedingte Größe des Strahlrohres.

Bei 5 bar Ausgangsdruck am Strahlrohr liefert es mit aufgeschraubtem Mundstück ca. 100   l/min. und ohne Mundstück ca. 200 l/min.

 

D-E-F 

ELW

Der Einsatzleitwagen ist ein Feuerwehrfahrzeug, mit dem der Einsatzleiter / die Einsatzleiterin den Einsatz besser steuern kann.

Mit ihm werden unter anderem Nachschlagewerke mitgeführt, die während eines Einsatzes zur Informationsgewinnung genutzt werden können.

 

Feuerlöscher

Man unterscheidet tragbare und fahrbare Feuerlöscher.
Tragbare Feuerlöscher (nach DIN EN 3) dienen zum Löschen von Klein- und Entstehungsbränden. Sie enthalten ein Löschmittel, dass mit einem Treibgas ausgestoßen wird. Ihre Handhabung ist einfach gestaltet, so dass auch eine Bedienung durch Laien möglich ist.

Fahrbare Feuerlöscher (nach DIN EN 1866) dienen ebenfalls zum Löschen von Klein- und Entstehungsbränden. Sie enthalten eine größere Menge Löschmittel als tragbare Feuerlöscher, dass ebenfalls mit einem Treibgas ausgestoßen wird. Ihre Handhabung ist einfach gestaltet, so dass auch eine Bedienung durch Laien möglich ist. Sie werden dort vorgehalten, wo schon in der Entstehungsphase eines Brandes große Löschmittelmengen gebraucht werde (Industrieobjekten).

  

G-H-I

Großbrand

Um den Brandumfang zu beschreiben unterscheidet man je nach eingesetztem Löschgerät zwischen Kleinbrand, Mittelbrand und Großbrand.

Bei einem Großbrand werden gleichzeitig mehr als drei C-Rohre eingesetzt. Beispiele sind Brände in Industrieobjekten. (4 Rohre entsprechen 1 Schwerschaumrohr S8, 1 Pulverlöschgerät mit über 1500kg).

 

Gruppe

Die Gruppe ist die taktische Grundeinheit der Feuerwehr. Sie besteht aus Gruppenführer, Maschinist, Melder, Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp.

Hakenleiter

Die Hakenleiter dient der Feuerwehr als Steig- und Rettungsgerät. Ein klappbarer Haken verleiht der Leiter ihren Namen. Dieser Haken kann auf einer Fensterbrüstung oder einem Balkon eingehakt werden. Dadurch hat die Feuerwehr die Möglichkeit an einem Gebäude theoretisch unbegrenzt nach oben zu steigen. Die Leiterlänge beträgt 4,40 m.

HLF

Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug ist ein Feuerwehrfahrzeug für die Brandbekämpfung und die Technische Hilfeleistung. Es ist mit einer Feuerlöschkreiselpumpe, einer feuerwehrtechnischen Beladung und einem fest eingebautem Löschmittelbehälter ausgestattet.

Hohlstrahlrohr

Ein Hohlstrahlrohr ist eine Armatur über die Löschmittel (Wasser oder Schaum) abgegeben werden kann. Die besondere Bauart dieser Rohre ermöglicht es das Löschmittel Wasser effektiver zum Löschen einzusetzen. Nach Norm (DIN 14367) unterscheidet man Hohlstrahlrohre in zwei Gruppen. Der ersten Gruppe gehören die Rohre mit einer Wasserabgabe bis 400 l/min an. Die zweite Gruppe setzt sich aus den Rohren mit einer Wasserabgabe über 400 l/min zusammen.

Hydraulisches Rettungsgerät

Hydraulische Rettungsgeräte werden zur Rettung eingeschlossener oder eingeklemmter Personen eingesetzt.

Zu ihnen zählt der Spreizer, das Schneidgerät und der Rettungszylinder. Diese Geräte werden hydraulisch betrieben. Eine Pumpe wandelt mechanische Leistung in hydraulische Leistung um. Dadurch wird der benötigte Druck in den Hydraulikzylinder erzeugt.

  

J-K-L 

Kleinbrand

Um den Brandumfang zu beschreiben unterscheidet man je nach eingesetztem Löschgerät zwischen Kleinbrand, Mittelbrand und Großbrand (DIN 14010 und DIN 14011).
Ein Kleinbrand untergliedert sich in die Kategorien Kleinbrand A und Kleinbrand B.
Bei einem Kleinbrand A kommt ein kleines Löschgeräte zum Einsatz. Beispiele sind brennende Mülleimer, kleine Grasnarbenbrände und Entstehungsbrände.
(Kleinlöschgerät, tragbarer Feuerlöscher, Eimer mit Sand, 1 DM-Strahlrohr, 1 Sprinkler).
Bei einem Kleinbrand B wird   nicht mehr als ein C-Rohr eingesetzt Beispiele sind PKW-Brände, kleine Zimmerbrände, Müll- und Altpapiercontainer.

(Einem C-Rohr entspricht: 1 CM-Strahlrohr, 1 Schwerschaumrohr S2, 1 Mittelschaumrohr M2, 1 Leichtschaumgenerator bis 200l/min, 1 Pulverlöschgerät mit einem Löschmittelvorrat bis 200kg, 2-3 Sprinkler).

Kleinlöschgerät

Unter Kleinlöschgeräten versteht man Gerätschaften die zum Löschen von Klein- und Entstehungsbränden geeignet sind. Zu ihnen zählen (DIN 14800-1 Beiblatt 2) Kübelspritze, Feuerpatsche und Löschdecke.

Löschmittel

Löschmittel sind feste, flüssige oder gasförmige Stoffe, die dazu geeignet sind eine Brand zu löschen (z.B. Wasser, Schaum, Pulver)

Löschpulver

Löschpulver ist ein chemisches Löschmittel. Es wird in Feuerlöschern oder in Löschanlagen vorgehalten und mit einem Treibmittel ausgestoßen.   Je nach Art des Brandes (Glutbrand, Flüssigkeitsbrand oder Metallbrand) gibt es verschieden Pulverarten (ABC-Pulver oder Glutbrandpulver, BC-Pulver, Metallbrandlöschpulver)

  

M-N-O

Mittelbrand

Um den Brandumfang zu beschreiben unterscheidet man je nach eingesetztem Löschgerät zwischen Kleinbrand, Mittelbrand und Großbrand (DIN 14010 und DIN 14011).

Bei einem Mittelbrand werden nicht mehr als 2-3 C Rohre eingesetzt. Beispiele sind Wohnungsbrände, Gebäudebrände und größere LKW-Brände.
(2 Rohren entsprechen 1 BM Strahlrohr, 1 Schwerstrahlrohr S4, 1 Mittelschaumrohr M4, 1 Leichtschaumgenerator mit mehr als 200l/min, 1 Pulverlöschgerät mit 250 bis 750 l Löschmittelvorrat).

NEF

Das Notarzteinsatzfahrzeug ist mit einer bestimmten medizinischen Ausstattung ausgerüstet. Der Fahrer des Notarzteinsatzfahrzeuges fährt den Notarzt zur Einsatzstelle. Und unterstützt diesen bei seiner arbeit.

  

P-Q

PA - Pressluftatmer

Der Pressluftatmer ist ein Gerät zum Schutz vor Atemgiften und Sauerstoffmangel. Der Feuerwehrmann führt seinen Atemluftvorrat in einer Atemluftflasche mit.

Das Atemschutzgerät oder Pressluftatmer besteht aus Trageplatte, Atemluftflasche, Druckminderer, Mittel- und Hochdruckleitung und Dosiereinheit (Lungenautomat). Zusätzlich wird eine Atemschutzmaske benötigt .Nachdem der Feuerwehrmann den Lungenautomat in die Atemschutzmaske geschraubt hat, atmet er die Luft aus der Atemluftflasche ein.

Pulver (Löschpulver)

Löschpulver ist ein chemisches Löschmittel. Es wird in Feuerlöschern oder in Löschanlagen vorgehalten und mit einem Treibmittel ausgestoßen.   Je nach Art des Brandes (Glutbrand, Flüssigkeitsbrand oder Metallbrand) gibt es verschieden Pulverarten (ABC-Pulver oder Glutbrandpulver, BC-Pulver, Metallbrandlöschpulver)

  

R-S 

Rettungszylinder

Der Rettungszylinder ist ein Gerät zum Retten von eingeklemmten Personen und zum Bewegen von Lasten. Es lassen sich unter anderem mit ihm Fahrzeugdächer anheben oder schwere Gegenstände abstützen. Mit einem Satz Rettungszylinder muss nach Norm mindestens ein Spreizweg von 540 mm bis 1500 mm überwunden werden. Die Druckkraft jedes Rettungszylinders muss mindestens 60 kN betragen.

RW

Der Rüstwagen ist ein Feuerwehrfahrzeug das zur Technischen Hilfeleistung eingesetzt wird. Er ist mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Zugeinrichtung (Winde) ausgestattet. Desweiteren verfügt er über eine feuerwehrtechnische Beladung, einen fest eingebauten Generator und einen angebauten Lichtmast.

Schaum (Löschschaum)

Löschschaum ist ein Gemisch aus Luft, Wasser und Schaummittel. Die Schaummittel sind spezielle Flüssigkeitskonzentrate. Mit so genannten Schaumgeräten kann das Löschmittel Schaum hergestellt werden. Man unterscheidet je nach Luftanteil Schwer-, Mittel und Leichtschaum. Hauptsächlich wird Schaum zur Bekämpfung von Flüssigkeitsbränden eingesetzt.

Schiebleiter

Die Schiebleiter ist eine dreiteilige, ausziehbare Leiter die aus dem Werkstoff Holz oder Leichtmetall hergestellt wird. Sie dient der Feuerwehr als Angriffs- und Rettungsgerät.

Mit ihr können Höhen bis zum 3. Obergeschoss erreicht werden.

Schneidgerät

Schneidgeräte werden zur Rettung von eingeschlossenen oder eingeklemmten Personen eingesetzt .Vornehmlich dienen sie zum Trennen von Fahrzeugteilen nach einem Verkehrsunfall.

Nach Norm unterscheidet man ein S 90 (Schneidgerät mit 90 mm Öffnungsweite) und ein S 150 (Schneidgerät mit 150 mm Öffnungsweite). Die Hersteller von Schneidgeräten liefern allerdings Geräte welche die Mindestöffnungsweiten die nach Norm gefordert sind meist übersteigen.

Staffel

Die Staffel ist eine taktische Einheit der Feuerwehr. Sie besteht aus Staffelführer, Maschinist, Angriffstrupp und Wassertrupp.

Steckleiter

Die Steckleiter ist eine aus maximal 4 Leiterteilen zusammensteckbare Leiter, die aus dem Werkstoff Holz oder Leichtmetall hergestellt wird. Sie dient der Feuerwehr als Angriffs- und Rettungsgerät.

Mit ihr können Höhen bis zum 2. Obergeschoss erreicht werden.

 

Strahlrohr, C-Rohr, B-Rohr, Hohlstrahlrohr

Strahlrohre sind Armaturen zur gezielten Abgabe von Löschmitteln. Man unterscheidet Wasser-, Schaum-, und Pulverstrahlrohre.

Strahlrohr zur Wasserabgabe unterscheidet man nach Größe der Anschlusskupplung. Es gibt D, C, und B Anschlüsse. Je nach Größe sind verschiedene Wurfweiten und Wasserdurchflussmengen möglich.

In der DIN 14365-1 sind so genannte Mehrzweckstrahlrohre genormt.

 

T-U

Trupp

Der Trupp ist die kleinste Einheit der Feuerwehr zum durchführen bestimmter Einsatzaufgaben und besteht aus einem Truppführer und einem Truppmann. Es handelt sich hierbei um einen nicht selbständigen Bestandteil einer taktischen Einheit (Staffel, Gruppe). Im Bedarfsfall kann der Trupp um einen weiteren Feuerwehrangehörigen erweitert werden (z.B. Gefahrguteinsatz siehe FwDV 500).

Unter einem selbständigen Trupp versteht man eine taktische Einheit mit einem Truppfahrzeug (z.B. Drehleiter, Tanklöschfahrzeug), die eigenständig eingesetzt werden kann.

 

V-W X-Y-Z

Zug

Der Zug ist eine taktische Einheit und besteht aus einem Zugführer, einem Zugtrupp,   Gruppen, Staffeln und selbständigen Trupps. Die Mannschaftsstärke beträgt in der Regel 22 Feuerwehrangehörige.


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